Bei der Umwandlung der gemeindeeigenen Burgfläche zur gesetzlich anerkannten Öko-Ausgleichsfläche ist das nächste Teilprojekt abgeschlossen: In ehrenamtlicher Arbeit wurden insgesamt 1,2 Kilometer Stacheldrahtzaun abgebaut und entsorgt.
Die Ortsgemeinde dankt den Helfern, hier stellvertretend besonders Alwin Dingels, für den engagierten Einsatz.
Was bisher geschah: 2025 war in ehrenamtlicher Arbeit die Gesamtfläche von Müll und Unrat befreit worden und eine Fachfirma hatte die Einsturz gefährdeten Gebäude abgerissen und zerkleinert.
In den kommenden Monaten stehen weitere ehrenamtliche Maßnahmen an: Es werden u.a. Totholzbereiche und Steinquartiere für die Bodenfauna angelegt, eine Bentjeshecke gebaut sowie Fledermaus- und Vogelnistkästen montiert. Im Herbst werden Bäume gepflanzt.
Die Fläche wird durch einen ortsansässigen landwirtschaftlichen Betrieb mit einer speziellen Kräuter-Grasmischung eingesät und nach gesetzlichen Vorgaben bewirtschaftet werden.
Das Landschaftsarchitekturbüro Högner aus Minheim/Mosel hat das Projekt geplant und steht beratend zur Seite. Die Stiftung Kulturlandschaft Rheinland-Pfalz steht als Partner bereit.
Das 6,5 ha große Gebiet wird nach erfolgreicher Umwandlung eine der größten zusammenhängenden Öko-Ausgleichsflächen in Rheinland-Pfalz sein.
Wer sich bei den weiteren Aktionen einbringen möchte, kann sich gerne melden bei
- Roswitha Bartz, Koordinatorin der Burgfläche-Interessensgemeinschaft (INI) oder
- Ortsbürgermeister Michael Görres und den Beigeordneten Michael Mummert und Christopher Hansen
Danke an alle bisherigen Unterstützer!
Quelle: högner landschaftsarchitektur